Beziehen einer Pralinenschachtel

Aus einer einfachen Pralinenschachtel wird ein edles Geschenk, wenn man die Schachtel kunstvoll gestaltet.

Du brauchst:

 – Pralinenschachtel, möglichst quadratisch, sechs- oder achteckig, aber nicht mit Klarsichtdeckel. 
 – Packpapier, Tonpapier oder anderes festes Papier
 – Klebestift (meine Empfehlung: nehmen Sie einen Markenstift, er klebt besser)
 – Mosaiksterne (nur bei mir unter Shop) oder etwas anderes zum Verzieren.
 – Bleistift
 – Schere oder Cutter und Schneidunterlage
 – geeignete Schachtel oder Kasten o.Ä. (siehe unten)

So geht’s:

Als erstes wird der Einsatz mit den Pralinen aus der Schachtel genommen und an die Seite gestellt. Dann wird der Boden der Schachtel vollflächig mit dem Klebestift bestrichen und auf das Packpapier geklebt. Dabei darauf achten, daß ein breit genügender Rand bleibt. 
Dann suchen wir uns eine Schachtel, einen Kasten o.Ä, die ein Stückchen höher ist als die Pralinenschachtel. Mit dieserHilfe können wir ganz einfach ein Sechseck um die aufgeklebte Schachtel ziehen. Sollten Sie keine Schachtel finden, können Sie sich auch einen Kartonstreifen passend zuschneiden.   

An drei Seiten müssen jetzt noch rechtwinklige Einschnitte angezeichnet werden. Dazu kann man auch die oben gebrauchte Schachtel nehmen, oder ein Geodreieck.jetzt können wir mit einem Kutter oder mit der Schere das Papier an den angezeichneten Lineien zuschneiden: Beachten Sie hier, an welchen Seiten die Einschnitte sind:

Die  drei größeren der sechs Laschen werden satt mit dem Klebestift bestrichen und stramm nach oben gezogen um sie sauber und blasenfrei von innen nach außen anzustreichen. Die überstehenden Laschen gleich mit anstreichen:

Jetzt den oberen Rand nach innen falten. Dabei wieder schön stramm ziehen und Faltenfrei arbeiten, nur in den Ecken dürfen Falten entstehen, die man aber nachher kaum sieht, wenn sie schön angerieben sind. Das Ergebnis sieht so aus:

Nun kommen die restlichen Laschen dran: Satt mit Klebestift bestreichen und faltenfrei anstreichen.

Auf die gleiche Weise wird der Deckel gearbeitet. Als Schmuck wird ein Mosaikstern nach Anleitung gebastelt oder aus Tonkartonstückchen ein Stern geklebt. Damit wird die Pralinenschachtel vervollständigt. 
Wenn der Einsatz mit den Pralinen wieder eingesetzt ist, hat man ein edles Geschenk, das bestimmt gut ankommt.

Teelicht mit Überraschung

Ein hübsches, kleines Adventsgeschenk, das schnell gemacht ist:

Auf den ersten Blick ist es ein ganz normale Teelicht. Erst wenn es eine Weile brennt und das Wachs aufgeschmolzen ist, entdeckt man auf dem Boden einen kleinen Weihnachtsstern.

Material

Du brauchst:

  • Ein Teelicht: Sehr schön ist eines im durchsichtigen Kunstoffbecher, oder, noch edler, im Glasbecher. Ob du ein normales kleines oder ein größeres nimmst ist dir überlassen. Ich hatte nur diese kleinen zu Hand. Sonst hätte ich vielleicht lieber ein größeres genommen.
    Wenn möglich sollte es ein Teelicht sein, das einfach auseinanderzunehmen ist: Es gibt Teelichter, die bestehen aus einem Becher, einem Docht mit Aluplättchen und einem Wachspressling mit Loch, durch das der Docht hindurchgesteckt ist. Andere Teelichter sind in den Becher hineingegossen. Diese gehen auch, sind aber ungünstiger. Siehe unten.
  • Ein Stück Papier: Butterbrotpapier, ein bunter Zettel vom Zettelklotz, oder ein Stück dünnes Geschenkpapier. Ich habe ein Geschenkpapier mit Metallic-Effekt gefunden, das sich sehr schön eignet. Das typische weihnachtliche Glanzpapier, zumeist in gold-rot, ist leider zu dick.
  • Eine Schere und
  • einen Bleistift

So geht‘s

Damit das Papier die richtige Größe für das Teelicht hat, stellst du das Teelicht darauf und zeichnest mit dem Bleistift einmal herum und schneidest aus.

Hier ein Beispiel aus Butterbrotpapier:

Eigentlich schneide ich Deckchen gerne ohne vorzuzeichnen, weil die Bleistiftstriche am Ende nicht schön aussehen. Aber hier habe ich dir einmal ein Beispiel vorgezeichnet, damit du eine Idee bekommst, wie du das Deckchen schneiden kannst. Bei dieser kleinen Größe gibt es ohnehin nicht viele Möglichkeiten.

Der dreieckige Ausschnitt an der Rundung sorgt dafür, dass wir am Ende einen achtzackigen Stern erhalten.

Die Spitze wird mit der Schere ein kleines Bisschen abgezwickt, damit ein Loch für den Docht entsteht.

Dieses ausgeschnittene Deckchen zeigt eine andere Idee, wie du die Einschnitte setzen kannst. Wieder ist hier der dreieckige Einschnitt am äußeren Rand zu sehen, damit wir einen achtzackigen Stern erhalten.

Wie kommt der Stern in die Kerze?

Der Stern ist fertig, doch wie kommt er in das Teelicht?

Teelicht mit Pressling

Im einfachsten Fall hast Du ein Teelicht, das einen Wachspressling hat, durch den der Doch hindurchgesteckt worden ist. Diese Teelichter kannst du einfach auseinandernehmen, den Stern auf den Doch stecken, dann den Wachspressling wieder daraufstecken und das ganze in den Teelichtbecher zurücktun. – Fertig.


Gegossenes Teelicht

Oft sind die Teelichter mit durchsichtigem Kunstoffbecher leider gegossene. Vor allem bei Duftteelichtern schein das der Fall zu sein.

Aber das macht nichts, es ist nur ein bisschen aufwändiger (und eine kleine „Pütscherei“):

Du musst zuerst das Teelicht vorsichtig aus dem Becher herausholen, das Wachs aufschmelzen, den Stern auf den Doch stecken und das Wachs zurückgießen.

Zum Schmelzen des Wachses habe ich einfach einen kleinen Blechbecher in eine Schüssel mit ein wenig heißem Wasser aus dem Wasserkocher gestellt. Es muss jedoch genug heißes Wasser sein, damit alles Wachs aufschmilzt. Trotzdem dauert es ein paar Minuten.

Man muss auch sehr aufpassen, dass kein Tropfen Wasser in das Wachs kommt, sonst brennt die Kerze nicht gut.

Fröbelsterne

Der bekannte Pädagogik-Pionier Fröbel hat sie bekannt gemacht, doch eigentlich ist die Form vermutlich viel älter. Hier erfährst du, wie du den bekannten Fröbelstern bastelst.

Material

Du brauchst vier Streifen Papier, die ca. 25mal so lang wie breit sind.

  • Also zum Beispiel:
  • 2 cm breit und 50 cm lang (die lange Seite eines handelsüblichen Tonpapierbogens) Das wäre für den Anfang optimal. oder
  • 1 cm breit und 25 cm lang (die lange Seite eines A4-Papiers reicht) oder
  • 1,5 cm breit und 38 cm lang (die lange Seite eines A3-Papiers)

So geht‘s

Als erstes faltest du alle Streifen einmal in der Mitte zusammen und schneidest die Enden etwas schlanker.

Dann schiebst du die Streifen mit dem Knick voran ineinander.